Das Leben kann manchmal hart sein, aber die gute Nachricht ist, dass unsere vierbeinigen Freunde uns helfen können! Es ist nicht nur ihre bedingungslose Liebe und Kameradschaft, die hilft; Tiere, von Kaninchen bis hin zu Reptilien, reduzieren nachweislich Ängste und die Auswirkungen von Stress und Belastungen auf unser Gehirn und unseren Körper. Sie bieten eine bedeutende Konstante in einer sich ständig verändernden Welt.

Glücklicherweise machen sich Tiere keine Sorgen um globale Pandemien oder Politik – solange sie Futter, Wasser, Gesellschaft und eine gute Pflege genießen, sind sie glücklich und haben Spaß. Vermutlich schauen sie uns manchmal an und fragen sich, was die ganze Aufregung soll! Was ist es also, das unsere geliebten Haustieren einen so großen Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Glücksempfinden haben lässt?

Wie helfen Tiere unserer geistigen Gesundheit?

Haustiere helfen, unsere Sorgen und unseren Stress zu reduzieren, was sich wiederum positiv auf den Blutdruck, die Herzfrequenz und das Risiko von Herzerkrankungen auswirkt. Die Gesellschaft von Tieren hilft uns dabei, die Einsamkeit zu bekämpfen und ihre Liebe entfacht im Gegenzug unsere Liebe. Aber wie?

  • Sie beruhigen unseren Geist. Allein das reine Beobachten eines Tieres ist beruhigend für unser geschäftiges Gehirn in herausfordernden, stressigen Zeiten.
  • Sie urteilen nicht über uns. Tiere können Menschen helfen, über ihre Gefühle zu sprechen und sie zu verarbeiten, ohne Angst vor Verurteilung. Sie scheinen zuzuhören und alles zu akzeptieren, was wir ihnen sagen, und uns trotzdem weiter zu lieben.
  • Sie sind faszinierend! Das Beobachten eines anderen Lebewesens kann die eigene Aufmerksamkeitsspanne verbessern – allein die Gegenwart eines Aquariums bewirkt, dass Menschen, die an Alzheimer erkrankt sind, besser essen.
  • Sie bewirken eine Ausschüttung von Glückshormonen. Das Streicheln und Kuscheln von Tieren bewirkt eine Ausschüttung von Oxytocin – dem Bindungshormon -, durch das wir uns sicher, glücklich und geliebt fühlen.

Welche Haustierart verbessert die geistige Gesundheit?

Faszinierenderweise scheint es so, dass selbst die Anwesenheit des kleinsten Käfers eine positive Wirkung auf das psychische Wohlbefinden von Menschen haben kann. Beobachten Sie einfach ein kleines Kind, das von einem Marienkäfer fasziniert ist, und sehen Sie die Freude und das Staunen auf seinem Gesicht. Es ist erwiesen, dass der Kontakt mit einem Tier Ängste abbaut; sowohl das Streicheln von hartschaligen Schildkröten als auch von weichen, kuscheligen Kaninchen löst unsere Spannungen. Die gleiche stressabbauende Wirkung wurde jedoch nicht beim Streicheln eines Kuscheltiers aus Plüsch beobachtet, also gibt es etwas an einem anderen Lebewesen, das wir als beruhigend empfinden.

Viele Menschen denken zunächst an Hunde, wenn sie an Therapietiere denken, aber wir denken nicht nur, dass Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster niedlicher sind, sondern Studien belegen ebenfalls die Vorteile ihrer Gesellschaft. Kaninchen binden sich schnell an ihre Besitzer und erkennen und reagieren auf deren Stimme(n). Ihr sanftes, geselliges und neugieriges Wesen macht sie zu einem idealen Haustier, das emotionale Unterstützung bietet.

Haustiere und die geistige Gesundheit von Kindern

Die Bindung zwischen einem liebenden Haustier und einem Kind ist eine sehr besondere Sache. Sich um ein Tier zu kümmern, kann Kindern mit geringem Selbstwertgefühl helfen und ihnen einen Sinn geben. Haustiere können Kindern sogar beim Lernen helfen, indem sie bei diesen das Selbstvertrauen sowie das Interesse an Büchern und dem Lernen über Tiere stärken. Tiere können auch helfen, soziale Barrieren abzubauen – ein Meerschweinchen im Klassenzimmer zu haben, half Kindern mit Autismus, sozialer mit anderen Kindern zu sein und mehr zu lächeln und zu lachen! Sogar schwerere psychische Erkrankungen können gelindert werden, wie z. B. bei Kindern mit PTSD (Posttraumatische Belastungsstörung), bei denen allein durch das Bürsten eines Tieres Verbesserungen zutage traten.

Tiere als Therapeuten

Die gute Nachricht ist, dass die therapeutischen Vorteile von Haustieren so hinreichend bekannt sind, dass Tiere immer wieder eingesetzt werden, um Menschen zu helfen, sich von psychischen Problemen zu erholen oder diese zu bewältigen. Seit 1983 arrangiert die Wohltätigkeitsorganisation „Pets As Therapy“ Besuche bei Menschen mit psychischen und physischen Erkrankungen, um ihnen bei der Genesung zu helfen.

Unsere kleinen, vierbeinigen Freunde sind die idealen Therapietiere für zuhause. Sie werden Ihnen mit ihrem beruhigenden, niedlichen und neugierigen Wesen eine wunderbare, emotionale Stütze sein. Und sie sind voller Persönlichkeit! Lesen Sie mehr darüber hier:

Kaninchen leisten ihren Beitrag bei der Unterstützung von Menschen mit seelischen Problemen durch ihre Arbeit bei der Wohltätigkeitsorganisation „Bunny Besties„. Im Rahmen dieser Tätigkeit besuchen Ehrenamtliche mit den Kaninchen Bildungseinrichtungen, Obdachlosenheime, Hospize und sogar Bibliotheken und stellt den Menschen dort die Kaninchen vor, welche durch ihre entspannte Art helfen, Stress abzubauen und die Freude am Leben zu steigern.

Es scheint, dass wir Menschen so verdrahtet sind, dass wir von der Interaktion mit Tieren profitieren, was wahrscheinlich der Grund ist, warum Tiere seit Anbeginn der Zeit unsere Begleiter sind. Und sie werden es immer sein.